Klassenfahrt der Klassen 4a und 4b

01.10.2017
Vorschaubild : Klassenfahrt der Klassen 4a und 4b

Die Klassenfahrt der Klassen 4a und 4b nach Heide war ein voller Erfolg. Super Wetter, super Stimmung und ein super Programm, dass keine Wünsche offen ließ. Nachdem wir die Schule um 9:30 Uhr mit dem Bus verlassen hatten, erreichten wir Heide um ca. 11:30, so dass noch Zeit blieb, die Zimmer und die Betten zu beziehen. Das Betten beziehen funktionierte erstaunlich gut. Alle Kinder hatten anscheinend zu Hause noch geübt. Wenn es nicht gleich auf Anhieb klappte, weil die Bettdecke nicht im Kopfkissenbezug untergebracht werden konnte, halfen entweder die Lehrkräfte oder unsere Schulbegleiter Michael und Rolf, meistens aber die Klassenkameraden beim Beziehen.

 

Der erste Tag (Montag) sah eigentlich nach dem Mittagessen eine Stadtrallye durch Heide vor, da das Wetter aber so toll war, entschieden wir uns, erst einmal an der Jugendherberge zu bleiben und später einen Stadtrundgang auf eigene Faust zu absolvieren. Neben dem größten unbebauten Marktplatz Deutschlands und der hübschen Innenstadt bietet Heide sehenswerte Stationen zur Besichtigung. Angrenzend an den Marktplatz findet man die hübsche St. Jürgen Kirche, die geöffnet war und wir die Gelegenheit nutzen durften, um sie zu besichtigen. Es war eine wirklich besinnliche Halbe Stunde und alle genossen die Stille, die in der Kirche vorherrschte. Anschließend kauften wir noch Postkarten, die am Mittwoch geschrieben werden sollten. Abends wurde gesungen und vorgelesen. Dann mussten aber alle ins Bett, denn am nächsten sollten wir früh austehen: die Wattwanderung stand bevor.

 

Am zweiten Tag (Dienstag) wurden wir um 8:00 Uhr von der Jugendherberge mit dem Bus abgeholt und nach Büsum gebracht, wo uns eine Wattwanderung erwartete. Das Wetter war an diesem Tag nicht so gut, zum Glück regnete es nicht, aber es wehte eine ziemlich frische Brise. Einige mutige Kinder hörten auf die Empfehlung unserer Wattführerin, barfuß ins Watt zu gehen. Es war kalt, aber sehr interessant, leider fanden wir keinen Wattwurm. Da wir noch viel Zeit zur Verfügung hatten, suchten wir einen großen Spielplatz auf, um erst einmal Mittag zu essen. Jeder hatte dazu am Morgen ein Lunchpaket gepackt, jedoch rückte das Essen bald in den Hintergrund, da die Spielgeräte einen enorm hohen Aufforderungscharakter hatten. Nachdem wir mit dem Zug nach Heide zurückgefahren waren, war noch genügend Freizeit bis zum Abendessen. Danach wurden - wie jeden Abend - Tagesberichte geschrieben und schließlich fand ein Krabbenwettpulen zwischen Frau Richter, Frau Jessen und Herrn Utecht statt, die lautstark angefeuert wurden. Vorlesen und „Bettfertigmachen“ und dann ab ins Bett.

 

Am Mittwoch war der Vormittag dazu da, kreativ zu sein. Frau Jessen bastelte mit den Kindern Muschelbilder, Herr Utecht spielte Gesellschaftsspiele und Frau Richter ließ Postkarten schreiben. Für den Nachmittag wurde ein Minigolfplatz angesteuert. Das Wetter war wieder blendend und die Stimmung war gut. Nur das Laufen verursachte ein wenig Muskelkater, was aber der Stimmung am Abend keinen Abbruch tat. Disco war angesagt mit Limbotanz, Chips und Sprudelwasser.

 

Der vierte Tag (Donnerstag) war ausgefüllt mit dem Besuch des Multimar-Wattforums. Zuerst ging es ins Forscherlabor, wo alle zu kleinen Meeresbiologen wurden und in die Arbeit mit Binokularen (Mikroskopen) eingewiesen wurden. Eine hervorragende Meeresbiologin zeigte den Kindern, wie Seesterne fressen und Miesmuscheln gefressen werden und was sonst noch so alles auf dem Meeresgrund passiert. Auch der Rundgang im Wattforum wurde von Begeisterung und vielen Fragen der Kinder begleitet. Natürlich war eines der größten Highlights neben den Erkundungen im Wattforum das Spielen auf dem großartigen Spielplatz. Schließlich ging es wieder mit dem Bus zurück nach Heide in die Jugendherberge. Abends wurde gepackt, gesungen und vorgelesen.

 

Am Freitag hatten wir morgens noch ein wenig Zeit zum Singen, denn die Koffer waren schon gepackt und die Zimmer überwiegend gereinigt. Obwohl die Zeit in Heide toll gewesen war, freuten sich alle letztlich doch wieder auf Zuhause. Wir sagen vielen Dank der tollen Organisation durch die Jugendherberge und dem Heimleiter Herrn Piel und seinen Mitarbeitern.

 

Foto: Wohin wohl die Reise geht?